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Wo kann ich GOTT (in der Krise) finden?

Wir möchten Dich dazu ermutigen in dieser Zeit immer wieder in die Stille zu gehen und GOTT zu suchen bzw. Zeit mit ihm zu verbringen.

Das bedeutet, erst mal alles was stören könnte abschalten und sich wenn möglich einen ruhigen Platz zu suchen. Wenn Du magst, kannst Du dann einen Zettel und Stift zur Hand nehmen oder dir Notizen im Smartphone machen. Der Hauptvers zu der ganzen Aktion ist:

Jeremia 29, 13 und 14a Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,...

Du kannst dich nach Durchführung einer Challenge pro Tag, mit jemanden darüber unterhalten oder uns schreiben oder einfach nur für dich die Gedanken behalten, wie du magst. Wir wünschen Dir auf alle Fälle viel Spass und schöne Gottesbegegnungen!

Die Challenges sind so nummeriert, dass die neueste Challenge immer oben zu finden ist, damit Du nicht immer runterscrollen musst ;-)

Challenge 66

Die vier Arten der Liebe – heute: "agape", die göttliche Liebe

Es geht los! Endlich! Vor einigen Tagen habe ich (Miriam) die Einführungschallenge zu den vier Formen der Liebe im Neuen Testament verfasst. Damals solltet ihr einen Zettel mit Brainstorm-Gedanken zum Wort „Liebe“ füllen und einfach ins Nachdenken kommen. Heute geht es nun endlich los! Du kannst den Zettel noch einmal raus kramen, denn wir starten heute mit der ersten von vier „Formen“ der Liebe: agape – die göttliche Liebe!

 

Dass wir mit dieser Form der Liebe anfangen, hat einen einfachen Grund: Sie ist der Ursprung! Sie ist der Ursprung aller Dinge, sie ist der Ursprung unseres Lebens und sie ist Gottes große bekannte Eigenschaft: Gott selbst ist die Liebe! Gott ist die personifizierte Liebe! Alle göttliche Liebe fließt aus ihm heraus zu uns! Woher wir das wissen? Aus der Bibel:

Und noch etwas gibt uns die Gewissheit, mit Gott verbunden zu sein: Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt. Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. 1. Johannes 4:16

Der tiefste Grund für unsere Zuversicht liegt in Gottes Liebe zu uns: Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 1. Johannes 4:19

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 1. Johannes 4:8

 

Die Bibel spricht sehr oft davon, dass Gott „Liebe“ ist und auch uns Menschen aus einer Perspektive der „Liebe“ heraus betrachtet!

Dabei ist diese Liebe viel größer und tiefer als wir uns das vorstellen können! Kein Mensch auf der Welt kann so lieben wie Gott es tut! Seine Liebe zu uns hört niemals auf, nichts kann uns von ihr trennen! Wir sind für immer geliebt – ohne Ausnahme! Das gilt auch dann, wenn wir die schlimmsten Dinge getan haben oder immer wieder in  schlechte Lebensmuster verfallen. Bei Gott gibt es kein „Jetzt reicht`s“ und niemals wird er sich wegdrehen und sagen „Es ist aus!“. Die göttliche Liebe hört niemals auf!

 

Ganz schön stark – und irgendwie auch unbegreiflich! Wir Menschen reagieren oft gar nicht liebevoll und oft erleben wir in unserem Leben Momente, wo Menschen zu uns sagen: „Jetzt reicht es!“ Bei Gott ist das anders! Ganz schön anders! Ich habe einmal ein gutes Beispiel dazu gehört:
Gottes Liebe zu uns ist wie das Wasser in der Wasserleitung! Es ist immer da. Ich kann den Hahn aufdrehen und diese Liebe für mich und zu mir annehmen oder ich lasse den Hahn zu und sage „Damit will ich nichts zu tun haben!“, aber: Selbst dann ist das Wasser in der Leitung noch da! Immer bereit zu fließen, wenn ich es für mich annehmen möchte!

Gottes Liebe hört nicht auf! Dieses Ewige, dieses „Für immer“, diese endlose Geduld mit uns Menschen macht die göttliche Liebe aus! Deshalb ist sie göttlich! Sie ist nicht „von dieser Welt“!

 

Und auch Gottes größter Liebesakt zu uns war „nicht von dieser Welt“, denn: Es ist der Tod Jesu am Kreuz gewesen, der uns für immer mit Gott versöhnt hat und der uns die Endlosigkeit der Liebe Gottes zu uns drastisch vor Augen führt! Jesus starb für uns, damit wir leben dürfen! Seine Liebe hat gesiegt! Gott hat uns zuerst geliebt – so sehr, dass er seinen eigenen Sohn gab!

Das ist das Fundament der Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden zu uns gesandt hat. 1. Johannes 4:10

 

Gott ist die Liebe! Gott liebt uns -  dich und mich! Alle Menschen!

 

Was macht das mit uns?

Was macht das mit dir?

Welche Fragen kommen dir in den Kopf, wenn du das hörst?

Ist es leicht für dich, das anzunehmen -  oder fällt es dir schwer?

 

Ich möchte dich einladen, folgende Challenge auszuprobieren:

Wo hast du diese göttliche Liebe, Gottes „agape“ zuletzt gespürt?
Gab es einen Moment in deinem Leben, wo du einfach gefühlt hast „Da ist jemand, der mich liebt!“?

Versuche dich zurück zu erinnern! Wie war es damals?

Sammle die Wörter, die dir einfallen wenn du an diese Situation denkst und schreibe sie auf ein Blatt Papier! Heb es gut auf – und genieße die Erinnerung!

 

Vielleicht denkst du aber auch „Hm. Vielleicht habe ich diese Liebe noch nicht richtig gespürt!“? Du darfst gewiss sein: Gottes Liebe gilt für jeden – auch für dich und mich! Aber manchmal grämen wir uns so sehr mit Selbstzweifeln herum, dass wir gar nicht glauben können, dass Gott uns liebt! Dann dürfen wir Gott bitten, uns zu begegnen! Wir dürfen ihn bitten, uns seine Liebe zu zeigen und dürfen uns ihm ganz und gar öffnen! Dann kann deine Challenge lauten:
Bitte Gott doch darum, dir (neu) zu begegnen! Lade ihn ein, in dein Leben zu kommen und dir seine Liebe zu zeigen! Er wird es gerne tun! Nichts will er lieber tun, als dir in Liebe zu begegnen und dein Leben mit Liebe zu bereichern!

Ich bin mir sicher: Gott wird jedem gerne begegnen, der nach seiner Liebe sucht und sich ihm aus freiem Herzen zuwendet! Das hat er uns zugesagt!

Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausweisen. Johannes 6:37

Bitte ihn darum, dir seine Liebe zu zeigen und sei gespannt, was du mit ihm erlebst!

 

Ich wünsche dir Gottes Segen und viele Begegnungen mit seiner „agape“ – der göttlichen Liebe des Vaters!

 

Challenge 65

Warum "nichts tun" nicht bedeutet "nichts", sondern "etwas Wichtiges" zu tun! Teil 2

 

Heute geht es weiter mit dem Thema von gestern.

 

Die Kunst des Reduzierens, im Supermarkt der fast unendlichen Möglichkeiten

Wir könnten uns viel mehr auf das Wesentliche konzentrieren und mehr Raum zum Faulenzen und Nichtstun schaffen, wenn wir radikal reduzieren würden. Aber wir wollen überall dabei sein, nichts verpassen, alles wissen, auf keinen Fall nicht mitreden können und hetzen uns ab. Die Kunst im Leben besteht aber darin, sich zu beruhigen und zu sagen: Ich kann weder alle Bücher der Welt lesen, alle Filme und Serien der Welt anschauen, nicht alle Videos auf Online Portalen sehen, nicht jedes Foto, das gepostet wurde anschauen, nicht jede Party besuchen, nicht jedes Land der Welt bereisen usw.

Der wichtigste Mensch im Leben ist der, dem du gerade begegnest. Wir aber treffen uns mit einem Menschen und schreiben währenddessen einem anderen Menschen, der gar nicht da ist.

Es helfen folgende Fragen: Warum mache ich eigentlich gerade das, was ich mache? Welcher Besitz belastet mich mehr als er mir guttut und brauche ich das alles was ich habe? Muss ich wirklich mitreden können? Ist es nicht auch mal erholsam zu sagen: „Die Sendung kenne ich nicht und ich nutze meine Zeit für was Anderes.“ Wir können beruhigt zu vielen Dingen "Nein" sagen und dafür das was wir haben genießen.

 

Auftanken statt leerlaufen

Ist es möglich seinen Terminkalender nur zu 80% zu füllen? Ja, das ist es, ich habe es selbst ausprobiert. Viele sagen "Dafür habe ich keine Zeit". In Zeiten wie der Corona Pandemie kann man aber sofort erkennen, dass für vieles Zeit ist, wenn die Prioritäten nur verschoben werden. Ein bewusstes "Nein" hilft oft, den Terminkalender zu leeren. Oder man reserviert einfach Zeit im Kalender und schon hat man einen Termin mit dem Nichtstun. Diese Termine haben einen großen Nutzen. Wenn wir nur von einem Termin zum anderen hetzen, dann haben wir meist Stress. Der macht oft krank und am Ende stirbt man früher, weil man einen Herzinfarkt bekommen hat. Die Zeiten des Auftankens helfen uns, kreativer, motivierter, ruhiger, effizienter und freier zu denken und wir tun unserem Geist und Körper etwas Gutes.

 

Wecke deine Sinnesgaben, nutze den Tagtraum

Oft haben wir kleine Pausen im Alltag. Diesen werden dann damit gefüllt, das Smartphone zu nutzen. Dadurch bekommen manche das Gefühl, jede Sekunde effektiv genutzt zu haben. Es wäre aber gut für uns, wenn wir nicht jede Pause versuchen zu füllen. Allzu viele Reize sind nicht so gut für uns. Sie bewirken mit der Zeit und je nach Fülle, dass wir abstumpfen und oberflächlicher werden. Es wird immer schwieriger verschiedene Dinge zu genießen und uns zu erfreuen. Lass also bewusst die Pausen zu und wecke deine Sinne und Gefühle neu. Verlier dich in einem Tagtraum und gehe eigenen statt fremden Gedanken nach.

 

Die Challenge für heute ist wie folgt:

Was an den oben beschriebenen Gedanken gefällt dir und was nicht?

Möchtest du etwas davon umsetzen? Hindert dich etwas daran diese Vorsätze umzusetzen?

Gott will uns auch Ruhe schenken und Jesus sucht immer wieder die Ruhe. Dazu folgender Bibelvers:

 

Lukas 4,42a Bei Tagesanbruch verließ Jesus ´das Haus` und ging an einen einsamen Ort.

 

Vielleicht schaffst du es ja auch, deinen einsamem Ort zu finden und zu besuchen. Gott will auch in der Stille mit uns reden und uns zuhören. Manchmal ist es auch gut sich bewusst zu machen, das Gott jetzt da ist und wir mit ihm unsere Gedanken ordnen können. Weiterhin finde ich es immer wieder gut zu wissen, dass Jesus unsere Kraft und Stärke ist und dass wir in ihm sein können und auf seinem Weg gehen dürfen. Das bewahrt mich davor an allem teilhaben zu wollen und Ruhe zu haben für die Dinge, die ich mit und in Jesus tue. Damit ist mein Leben gut gefüllt.

Ich wünsche dir viele ruhige Momente mit Jesus.

 

Challenge 64

Warum "nichts tun" nicht bedeutet "nichts", sondern "etwas Wichtiges" zu tun! Teil 1

 

In der Hektik dieser Welt verlieren wir uns manchmal und kommen überhaupt nicht mehr zur Ruhe.

Da ist es immer mal wieder nützlich etwas zu tun, was uns gut tut, das ist das "Nichtstun". Warum wir beim Nichtstun aber etwas zutiefst Gutes für uns tun möchte ich dir in dieser Challenge mitteilen.

 

Entdecke das Wichtige und Überlagerte wieder

Oft geht es uns so, dass wir durch die ganze Hektik und das ständige etwas tun, die Sachen die uns wichtig waren überlagern oder zu wenig Zeit dafür haben. Nimm dir einen Moment Zeit und überlege, was dir wichtig war oder immer noch ist? Sortiere mutig aus, lass Aktivitäten sein, die nicht unbedingt sein müssen und die dir nur die Zeit rauben. Nimm dir dafür mehr Zeit für das Wichtige.

Mein Beispiel dafür: Ich verzichte bewusst auf manche sozialen Medien um meine sozialen Kontakte zu stärken.

 

Nutze das Nichtstun zum Nachdenken

Gib deinem Hirn die Chance den ein oder anderen Gedanken zu Ende zu denken. Viele Impulse strömen während eines Tages auf uns ein, Bilder, Neuigkeiten, Gerüche, Eindrücke, Erlebnisse usw. Wenn du dir eine Pause gönnst, kann dein Hirn dies Impulse ordnen und du bekommst die Gelegenheit, den ein oder anderen Gedanken zu Ende zu denken und kreative Lösungen zu finden.

Mein Beispiel dafür: Wenn ich ganz gemütlich durch den Wald schlendere und eigentlich nichts tue als laufen, dann lösen sich auch die Gedanken und auf einmal habe ich eine kreative Lösung für ein Problem, das ich vorher einfach nicht lösen konnte oder ich kann Gedanken ordnen und Erlebnisse verarbeiten. Der Kopf wird frei.

 

Folge deinem Rhythmus

Unser Körper sendet immer wieder Signale und möchte uns darauf aufmerksam machen, was gut für uns ist und was nicht. Da wir aber dies oder jenes noch erledigen oder erleben wollen, hören wir nicht auf unseren Körper. Die biologische Uhr wird ignoriert und der Körper wehrt sich dagegen, zum Beispiel mit Schlafstörungen oder Verdauungsproblemen.

Mein Beispiel dafür: Wenn ich abends merke, dass mein Körper mir mitteilt, dass ich besser mal schlafen sollte aber eigentlich noch einen Film schauen möchte, dann entscheide ich mich mittlerweile lieber für den Schlaf, weil ich weiß, dass es besser für mich ist.

 

Freiheit erlangen

Viele Menschen versuchen ihre freie Zeit mit vielen Aktivitäten zu füllen: Sport, Besuch bei Freunden, sozialen Medien, Filme, Abenteuer, Hobbys, Urlaube, spannende Erlebnisse usw. Es gibt eine ganze Freizeitindustrie und viele versuchen ein Erlebnis nach dem anderen abzuhaken. Die Menschen fühlen sich dabei gestresst und man hat dabei noch Angst etwas zu verpassen und mancher ist sogar neidisch auf die Erlebnisse der anderen. Ein entspannter Moment ist kaum noch vorgesehen geschweige denn im Terminkalender eingetragen. Faulenzen und nichts tun ist aber nicht sinnlos, sondern überaus nützlich und gut für den Menschen. Wenn wir in unserer freien Zeit zu viel müssen, dann sind wir eben nicht mehr frei, sondern Sklave unserer Aktivitäten, wir sind süchtig nach Erlebnissen und Kicks. Das rächt sich bei vielen Menschen oft sogar mit einem burn out. Fühle dich doch mal glücklich ohne etwas zu tun und erlebe den Moment des nichts tun als Wohltat.

Mein Beispiel: Für mich ist es zur Gewohnheit geworden an einem Sonntag zu versuchen nichts zu tun. Dabei musste ich lernen, dass ich mich gut dabei fühle und ruhig sein kann, von aller Arbeit und Freizeitstress Abstand zu nehmen. Am Ende habe ich aber erkannt, dass ich dadurch gesegnet wurde und die Momente der Ruhe mir sehr gut getan haben.

 

Challenge für heute:

  • Fühlst du dich getrieben und gefangen in Aktivitäten und wenn ja, warum ist das so?
  • Nimm dir Zeit um zu überlegen, wie du deinen Terminkalender füllst und ob du Pausen eintrage kannst in denen du einfach mal nichts tust?
  • Was könntest du getrost absagen um deinem inneren Rhythmus zu folgen und nichts zu tun?

 

Auch Gott hat erkannt, dass es gut für uns ist Pausen einzulegen. Zum Abschluss eine Bibelstelle dazu.

 

2. Mos 20, 8 - 11

8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. 10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

 

Challenge 63

Wie können wir uns lieben und wer sieht mein Herz

Gott hat uns geboten uns selbst zu lieben:

Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Puhhhh, denkt der eine oder die andere gewiss gerade. Wie soll das denn gehen?

Früher waren viele von uns mit ihrem Körper im Einklang oder anders formuliert, es war einem egal, wie man ausgesehen hat, Hauptsache man dürfte draußen spielen und konnte in jede Pfütze springen. Heute ist das anders, wir erleben, dass unsere Gesellschaft stark auf Äußerlichkeiten fixiert ist. Leider merken die meisten, das schaffe ich nicht, ich sehe nicht so aus wie die Menschen auf den Titelbildern oder auf Insta. Die eigentliche Wahrheit ist, die sehen auch nicht so aus, die Bilder sind alle bearbeitet und mit einem Filter versehen, da ist fast nichts natürlich, das sieht man aber nicht.

Leider sind viele weit entfernt davon ihren Körper anzunehmen und sich selbst zu lieben. Man bewertet sich im Spiegel und die Bewertung fällt negativ aus, das gilt übrigens auch für Supermodels, die finden sich auch meist nicht schön genug.

Darf ich zwischendurch einen Film empfehlen? Ich mache es einfach mal: Embrace, Dokumentarfilm 2017 von Taryn Brumfitt, mitproduziert von Nora Tschirner.

Viele Menschen warten auf den erlösenden Moment, wo man zu sich sagen kann: Jetzt bin ich schön genug oder jetzt bin ich gut genug! Dieser Moment kommt aber bei vielen nicht, weil sie ständig im Vergleichen und Bewerten bleiben.

Zunächst können wir uns bewusstmachen: Es gibt keinen perfekten Menschen! Das Streben danach ist sinnlos, weil das Ziel nicht erreichbar ist. Du kannst auch nicht zum Mond laufen aber viele tun gerade so als könnte man es doch schaffen und wollen das Ziel der Perfektion erreichen.

Du gehst zu hart mit dir ins Gericht. Du würdest bei deiner Freundin oder deinem Freund nicht so hart urteilen wie du es bei dir tust, warum machst du es aber?

Durch das viele surfen und anschauen digitaler Bilder werden wir von der körperlichen Dimension des Lebens entfremdet. Wir sehen zwar ein Bild aber wir wissen nichts über den Rest der dahintersteckt. Was ist mit den Gerüchen, was fühlt man körperlich, was fühlt man geistlich, welche Emotionen haben die Menschen, die diese Bilder gemacht haben?

Ist dir bewusst, wie wunderbar dein Körper ist, was er alles kann? Warum schaust du nur auf die für dich negativen Dinge?

Mir persönlich wurde klar, dass es Mächte gibt, die mir immer wieder sagen wollen, das ich nicht gut genug bist, nicht schön genug usw.? Manches mag tatsächlich objektiv richtig sein, ich selbst bin auch kein Modell, ich bin auch nicht der klügste Kopf des Universums aber all das macht mir kaum was aus, es ist alles nicht so entscheidend. Es gibt andere Dinge die viel wichtiger sind als Äußerlichkeiten. Menschen die mich lieben, lieben mich, wie ich bin, denen ist es oft egal wie ich aussehe.

Als ich zu Gott ging und mich für ein Leben mit ihm entschieden habe, hat Gott mir auch mitgeteilt, dass er mich liebt. Ich habe mich ihm zugewandt und ihm mitgeteilt, dass die Welt und ihre Gedanken nicht gut für mich sind und ich gerne von ihm verändert werden möchte. Das hat er auch gemacht und er arbeitet immer noch in diesem Bereich an mir. Er machte mir bewusst, wie krank die Welt mit Äußerlichkeiten umgeht. Zum Glück will er mich immer wieder davon befreien und mir seine Liebe zusprechen. Das ist ein Prozess und der ist gut für mich.

Challenge für heute:

  • Schreibe mal auf, was dein Köper alles kann und was er jeden Tag für dich leistet?
  • Mache dir bewusst, wozu dein Körper fähig ist und was er mit dir schon erlebt hat?
  • Bringe Gott deine negativen Gedanken, deine Beurteilungen und deine Unzufriedenheit. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie die Welt mit Äußerlichkeiten umgeht und was ihm anstelle dessen wichtig ist.
  • Vielleicht kannst du mal einige deiner Gelenke bewegen, es sind übrigens über 200 in deinem Körper, dich strecken, bewusst atmen, auf deinen Herzschlag hören, einen Gedanken denken und etwas finden, was du gut an dir findest. Mach dir dabei bewusst, dass Gott dich mit Liebe geschaffen hat und dir diesen Körper geschenkt hat, damit du auf dieser Welt leben kannst.
  • Bei Gott sind die Äußerlichkeiten weniger wichtig, er sieht das Herz des Menschen an. Was ist in deinem Herzen schönes zu finden und was in deinem Herzen ist nicht so schön?

1. Samuel 16,7 Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn es ist nicht so, wie ein Mensch es sieht: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

Es wäre sehr schön, wenn du dich lieben könntest wie deinen Nächsten und wenn du ein schönes Herz hättest, das von Gott geliebt ist.

Challenge 62

Gute Zeiten

Es ist uns allen klar, dass der Tag 24 Stunden hat, auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt. 24 Stunden, das sind 1440 Minuten. Viele davon erleben wir nicht bewusst, da wir schlafen müssen.

Manche Minuten schleichen vor sich hin, zum Beispiel, wenn einen der Lehrer an die Tafel ruft, andere Minuten rasen dahin, zum Beispiel, wenn man zockt.

Oft passieren auch ungeplante Dinge die einem die Zeit rauben, der Füller läuft aus, der Computer macht nicht was er soll, das Fahrrad geht auf dem Heimweg kaputt.

Manche Dinge die passieren, lassen einem am Leben verzweifeln, da fragt man sich nach dem Sinn.

Wie ist das eigentlich mit Gottes Meinung zu diesen Dingen? Hat Gott es gewollt, dass 85 Prozent der 12- bis 17-Jährigen nahezu 180 Minuten täglich WhatsApp, Instagram, Snapchat und Ähnliches nutzen?

Kann es sein, dass ich meine kostbare Zeit mit Dingen verbringe, die mir eigentlich nicht viel bringen außer mein Denken negativ beeinflussen, meine Kreativität rauben, meine Einsamkeit, meine Eifersucht und meinen Neid steigern?

Tatsächlich soll eine Umfrage gezeigt haben, dass man depressiver wird, wenn man zu viel in sozialen Netzwerken unterwegs ist, die Schulnoten sollen schlechter werden, die positiven sozialen Kontakte sollen abnehmen und die Sprachqualität gemindert werden.

Hat Gott denn nicht bedacht, dass ich mehr Zeit brauche, wenn der Computer und das Smartphone benutzt werden muss? Konnte Gott nicht grundsätzlich die Intelligenz von mir erhöhen, wenn er doch wusste, dass sie leidet, wenn ich zu viel am Handy bin?

Vielleicht sagt Gott aber auch: „Vergiss es! Du selbst kannst dich dafür entscheiden, was du mit deinem Leben, deiner Intelligenz und deiner Zeit machst. Ich habe dir alles gegeben was du brauchst, ich habe dir angeboten dich aus der Sklaverei zu befreien. Das gilt auch heute noch für dich. Ich schenke dir 24 Stunden und du entscheidest, was du mit dieser wertvollen Zeit machst!“

In Gedanken gehe ich die 24 Stunden nochmal durch. Was habe ich mit meiner Zeit gemacht?

Was hat mich positiv nach vorne gebracht? Was hat mir genutzt? Welche Zeit habe ich für den Aufbau und Erhalt wahrer, echter und analoger Freundschaften verbraucht?

Irgendwie wird mir klar, dass drei Stunden am Tag mit digitalen Geräten beschäftigt zu sein, eine ganze Menge Zeit ist, meine Freundschaften dadurch gar nicht intensiver werden und meine Gefühle eher negativ beeinflusst werden als positiv. Wenn ich genau darüber nachdenke ist es oft so, dass ich mich vergleiche, den anderen geht es immer besser als mir, die machen alles was viel Schöneres als ich, die haben die besser Klamotten, das besser aussehen, die tolleren Urlaubsbilder und überhaupt sind die Influenzer viel beliebter als ich.

Wieder rede ich mit Gott und er antwortet mir…

 

Die heutige Challenge beschäftig sich mit guten Zeiten in unserem Leben.

  • Mache dir zunächst mal bewusst, wie viel Zeit du online oder mit PC / Smartphone pro Tag verbringst?
  • Versuche nun für dich zu klären, was dir das bringt?
  • Wer oder was gibt dir echte Anerkennung und Liebe?
  • Fühlst du dich besser oder schlechter nach der Nutzung von digitalen Medien?
  • Hast du lieber analoge oder digitale Freundschaften und was tust du im diese zu pflegen?
  • Was findest du gut an digitalen Angeboten und was stört dich?
  • Gibt Gott dir gute Zeiten und wenn ja, wie macht er das?

 

Ich wünsche dir sehr gute Zeiten und das du immer noch Freude daran hast mit anderen analog in Kontakt zu treten und dich nicht zu sehr in der digitalen Welt verlierst.

Gott jedenfalls hat mir Mut gemacht, gute Zeiten mit ihm zu erleben und mir von ihm Bestätigung und Liebe abzuholen, weil die trägt und bleibt und er mir Anerkennung gibt.

Challenge 61

Heute schon gestaunt?

Der Frühling ist in vollem Gange und der Sommer kommt auf uns zu. Die Jahreszeiten alleine sind schone in Phänomen aber es gibt noch so viel andere tolle Dinge in Gottes wunderbarer Schöpfung zu entdecken, die einfach nur zum Staunen sind.

Alles, was wir sehen können und vieles was wir nicht sehen können sind Spuren des Schöpfers im Universum.

Worüber ich so staunen kann:

  • Pflanzen in ihren wunderbaren Farben und Formen und der eingebauten chemischen Fabrik. Sie können mittels Photosynthese, vereinfacht gesagt Sonnenlicht in Nahrung umwandeln.
  • die wunderbare Vielfalt in der Tierwelt es soll so habe ich gelesen über eine Million Tierarten geben. Dabei gibt es große, wie den Blauwal (30m) und kleine, wie die Amöbe (kleiner als 1 Millimeter).
  • Tiere, die sehr schöne Farben tragen und manche, die ihre Farbe wechseln können
  • die Metamorphose des Schmetterlings
  • Fische die Fliegen können
  • Fische die in tausend Meter Meerestiefe leben können
  • Vögel die tausende von km fliegen um dort ihren Nachwuchs aufzuziehen
  • Das menschliche Herz, es schlägt ca. 100.000-mal pro Tag und pumpt dabei ca. 5.000 Liter Blut durch den menschlichen Kreislauf (natürlich haben wir nur 4 – 6 Liter ;-)
  • das großartige Universum, mit seinen Sternen und die wunderbare Anordnung der Erde, gerade so perfekt, das es nicht zu kalt und nicht zu warm ist
  • die Schnelligkeit mit der wir durchs All rasen und nichts davon merken
  • die richtige Menge von Licht und Wärme
  • die Liebe unter den Menschen und die Liebe, mit der Gott mich liebt
  • die Ordnung die wir vorfinden im Universum und das das Chaos uns noch nicht überwältigt hat

 

Die heutige Challenge ist wie folgt:

  • nimm dir einen Zettel und einen Stift
  • schreibe auf worüber du staunst und was dich an der Welt begeistert
  • Sage Gott Danke für die schönen Dinge, die dich zum Staunen bringen und die dir gefallen

 

Hier noch ein paar Bibelverse zum Abschluss:

 

Psalm 19, 2 Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.

 

Römer 1, 20 -21

20 Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung, 21 denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster.

 

Psalm 104, 24 Wie zahlreich sind doch deine Werke, Herr, alle hast du mit Weisheit ausgeführt, die Erde ist erfüllt von dem, was du geschaffen hast!

 

Herr, ich danke dir dafür, dass du mich wunderbar und einzigartig gemacht hast (Psalm 139, 14)

 

Weitere schöne Infos zum Thema Wunder der Schöpfung findest du hier:

https://www.jesus.ch/information/gott/gottes_wunder/wunder_der_schoepfung

Challenge 60

Allein und doch zusammen

Vielleicht hast du in letzter Zeit schon festgestellt, dass man verschiedene Dinge nicht oder nur schlecht alleine machen kann. Fällt dir spontan etwas ein, das man nur zu zweit machen kann?

Mir sind folgende Dinge eingefallen:

Tandem fahren geht schlecht alleine, sich kitzeln, klettern mit einem Seil wo man sich selbst gleichzeitig sichert und den Vorstieg macht, sich selbst reanimieren (außer man ist James Bond ;-), ein Rennen gegen sich selbst fahren, einen Kanon singen, sich spontan besuchen kommen oder die Haustüre für sich selbst von innen öffnen, wenn man vor der Türe steht usw.

In der heutigen Challenge geht es darum zu überlegen, was man alles noch machen könnte und was nicht abgesagt werden muss.

Mir sind dazu folgende Dinge eingefallen:

Das Wetter ist nicht abgesagt und man kann gut Sterne beobachten, der Himmel war selten so klar. Der Frühling ist nicht abgesagt und man kann wunderbar ein paar Blumen pflücken und einem anderen Menschen vor die Haustüre stellen, zum Beispiel der Oma. Sich Zeit nehmen für andere Menschen und Gespräche führen ist nicht abgesagt, man kann miteinander telefonieren oder per Videochat miteinander reden. Die Zuwendung zu anderen ist nicht abgesagt, in welcher Form das auch immer geschehen mag. Ein gutes Buch lesen, geht gerade wahrscheinlich sehr gut, wenn man sich die Zeit dazu nimmt. Der eigenen Phantasie freien Lauf lassen und sich eine Geschichte ausdenken oder ein Bild malen. Die Freundlichkeit ist nicht abgesagt, man kann sich bewusst vornehmen, weniger schlecht über andere zu reden, zu schreiben oder zu kommentieren, vor allem in sozialen Netzwerken, einfach mal positiver miteinander umgehen. Die Hoffnung ist nicht abgesagt und die Liebe Gottes hat auch keine Pause.

  • Was fällt dir ein?
  • Was ist nicht abgesagt und was kann man gerade doch noch zu zweit tun?
  • Wie kann man die Güte, Freundlichkeit und Liebe verbreiten und weniger schlecht übereinander reden?
  • Wo kann man mal eine Pause vom ständig online sein machen und was dafür zu zweit unternehmen?

Viel Freude beim Entdecken der neuen oder alten Möglichkeiten. ;-)

Challenge 59

Gott ist schon wach!

Stell dir vor du wachst morgens auf und Gott ist schon da. Du reibst dir die Augen und streckst dich etwas um in Schwung zu kommen. Gott hat das nicht nötig, er ist fit obwohl er schon so alt ist, erscheint er immer jung und frisch.

Vielleicht redest du mit Gott und weil du noch nicht ganz wach bist, bietest du Gott einen Kaffee an. Manchmal beten wir ja schon komische Sachen und fragen Gott interessante Dinge. Er lehnt den Kaffee wahrscheinlich ab oder braucht Gott morgens einen Kaffee? Wie dem auch sei, vielleicht motiviert er dich heute, nicht nur an dich zu denken obwohl du doch so gerne an dich denkst. Stell dir vor, er will dich losschicken zu den Menschen und du antwortest: „Ich? Warum denn ich, es gibt doch so viele andere und ich bin doch noch so jung, weiß nicht was ich sagen soll, keiner kann mich leiden, ich sehe nicht gut genug aus, ich weiß nicht genug über dich usw.!“ Die üblichen Ausreden die man so benutzt, warum du nicht über Gott reden willst oder keine Lust hast über ihn zu reden. Er lässt aber nicht locker und fordert dich erneut auf zu gehen, mit anderen Menschen über ihn zu reden und zu handeln.

Du sagst nur: „Warum ich? Was soll ich denn schon bewirken?“

Gott antwortet: „Du sollst den Segen verteilen, du sollst meine frohe Botschaft erzählen, du sollst Licht und Salz in dieser Welt sein, weil ich dich liebe und du mich liebst!“

Du überlegst nochmal und …

Wie geht die Geschichte bei dir aus?

Die Challenge für heute ist über folgende Verse nachzudenken:

Matthäus 28, 18 - 20

18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

  • Was bedeuten diese Verse für dich konkret, fühlst du dich angesprochen?
  • Wo gehst du hin und wofür begeisterst du andere Menschen (Fußball, Sendungen, Serien, Spiele, Verhaltensweisen, Sport, Partys, Plätze, Urlaube, Freizeitgestaltung, …)?
  • Was fehlt dir, deiner Meinung nach um mit anderen über Jesu zu reden?
  • Was könntest du tun um motiviert diesen Auftrag zu erfüllen?

 

Ich möchte dich mit dieser Challenge dazu ermutigen, die beste Botschaft der Welt zu den Menschen zu bringen. Vielleicht kannst du ja demnächst damit anfangen, in der Familie, im Freundeskreis, bei deinen Bekannten, in der Schule etc. Es wäre schön, wenn noch viele Menschen von Jesus hören und mit ihm gemeinsam durchs Leben gehen.

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Bild: Pixabay

Challenge 58

Gebet

Heute möchte ich dir ein Gebet vorstellen, das ich im Losungsbuch 2020 gefunden habe. Dieses Gebet bildet die Grundlage für die heute Challenge. Das Gebet geht wie folgt:

„Barmherziger Gott, hilf mir, dass ich alles zurückweise, was nicht von dir kommt, und alles, was von dir kommt, im Glauben, in Hoffnung und Liebe annehme. Gib mir den Mut, dir würdig zu dienen, Gerechtigkeit über Eigennutz zu stellen und Gutes zu tun über das Vergnügen des Augenblicks. Lass das Licht deiner Schönheit, Güte und Liebe in meiner Seele scheinen.“ Nach Metropolit Philaret

Die Challenge zum Gebet:

  • Was gefällt dir an diesem Gebet? Was würdest du so oder so ähnlich beten?
  • Was gefällt dir nicht an dem Gebet? Was würdest du so oder so ähnlich auf keinen Fall beten?
  • Nimm dir wenn möglich einen Zettel und einen Stift und schreibe das Gebet so auf, wie du es formulieren würdest?
  • Jetzt schreibe unter das Gebet noch ein AMEN.

Wenn du möchtest, kannst du dein selbst formuliertes Gebet oder das Gebet das oben beschrieben ist beten. Gott freut sich darüber, wenn wir mit ihm reden und ihm sagen, wie wir uns fühlen, wir ihn und sein Werk preisen, ihm Bitte und Dank ebenso mitteilen, wie das was nicht so gut gelaufen ist und ihn um Entschuldigung bitten. Ich hoffe, dass du eine gute Gebetserfahrung machst.

Challenge 57

Finde den Sinn in deinem Leben! Mutmacher!

In der heutigen Challenge möchte ich euch einen Film auf YouTube aufs Herz legen.

Bitte schaut den Film mal an:

https://youtu.be/XzvUDOpc6xI

Die Challenge besteht nun darin zu überlegen, wie sich deine Perspektive aus Leben verändern könnte?

Gibt es nicht doch Möglichkeiten und Chancen, wo andere und du selbst nur Hindernisse gesehen hast?

Wie oft passiert es dir, dass du mit deinen eigenen Gaben, deinem Körper, deinen Fähigkeiten und mit dem was dir zur Verfügung steht unzufrieden bist?

Wofür kannst du heute dankbar sein und aus welchen Gaben, Fähigkeiten und dem was dir zur Verfügung steht, kannst du Gott dienen?

 

Der Sinn des Lebens besteht zum Teil darin, Gott die Ehre zu geben, mit dem was wir haben, auch

wenn wir das für nicht gut genug halten. Gott möchte durch uns wirken, wir sollen das Salz und das

Licht der Erde sein. Gib doch bitte Gott eine Chance, dich und das was du hast zu gebrauchen um ein

Segen für andere Menschen zu sein. Viel Freude dabei, den Sinn des Lebens zu finden und ein

Mutmacher zu werden.

P.S. Nick hat auch ein Video zum Thema Corona erstellt, das findet ihr hier: https://www.youtube-nocookie.com/watch?time_continue=69&v=-badY-xUNw8&feature=emb_logo

Challenge 56

Doubts, Yes, No, Business, Mistake, Cartoon, Correct

Bild: Pixabay: Mohamed Hassan

Zweifel

Auf der Seite der EKD findet man folgenden Text:

„Zweifeln bedeutet, ernste Fragen an den eigenen Glauben zu stellen. Zweifel gehören zum Glauben dazu. Es gibt unterschiedliche Arten von Zweifel. Man kann zum Beispiel auf intellektueller Ebene am christlichen Glauben zweifeln, ihn als Ganzes oder bestimmte Aspekte missbilligen oder ablehnen. Auch mitten im Glauben kann man zweifeln: Plötzlich droht einem alles, an das man vorher geglaubt hat, wegzubrechen. Man zweifelt: Was ist nun mit dem Versprechen Gottes, mich zu erretten und zu erlösen? Ist Gott überhaupt noch auf meiner Seite? Luther hat diese Erfahrung „Anfechtung“ genannt. Für Menschen in Anfechtung ist plötzlich alles grundlos und nichtig, sie zweifeln am Leben an sich. Eine schlimme Erfahrung, denn mit dem Glauben bricht etwas weg, das tiefer gegangen ist, als es intellektuelle Überlegungen können.“

Quelle: https://www.ekd.de/Zweifel-11288.htm

Leider gibt es dort keine Antworten, wie man vom Zweifel zur Gewissheit, Erkenntnis oder Festigkeit im Glauben kommt. Schade eigentlich und leider nicht ganz nachzuvollziehen.

In einer afrikanischen Sprache bedeutet das Wort Zweifeln: zwei Gedanken haben. Diesen Gedanken möchte ich gerne aufnehmen.

Wenn man im Glauben zweifelt, dann hat man oft zwei verschiedene Gedanken oder Sichtweisen auf ein Thema oder eine Sache.

Ein Beispiel: Gibt es einen Gott oder gibt es keinen Gott?

Für mich ist es sehr hilfreich in diesen Momenten des Zweifelns oder der Anfechtung darauf zu schauen, was die Bibel dazu sagt. Wir können uns auf das was die Bibel sagt verlassen, sie ist ein festes Fundament in Zeiten der Anfechtung. Man kann sich zu einem bestimmten Thema dann Bibelstellen heraussuchen und so erforschen, was Gottes Meinung zu diesem Thema ist und Gewissheit und Festigekeit erlangen.

Die Bibel selbst spricht davon, dass wir ermutigt und gestärkt werden sollen und dass in Jesus alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis liegen:

Kolosser 2, 2 und 3

2 Es geht mir darum, dass ihr gestärkt und ermutigt werdet und dass ihr in Liebe zusammenhaltet. Dann werdet ihr eine tiefe und umfassende Erkenntnis erlangen, ein immer größeres Verständnis für das Geheimnis Gottes. Christus selbst ist dieses Geheimnis; 3 in ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen.

Nun zu einem Beispiel für Zweifel:

Ist Jesus für unsere Sünden gestorben oder ist er nicht gestorben und ist er wieder auferstanden oder ist er nicht auferstanden?

Wenn wir dazu die Bibel aufschlagen, dann können wir feststellen, dass viele Menschen über Jesus Tod berichten und über seine Auferstehung. Es gibt hunderte von Augenzeugen für diesen Vorgang des Todes und der Auferstehung.

Beispiele dazu:

1. Korinther 15

3 Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, 4 und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, 5 und dass er dem Kephas (Petrus) erschienen ist, danach den Zwölfen. 6 Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. 7 Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. 8 Zuletzt aber von allen erschien er auch mir (Paulus), der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.

Römer 14,9 Denn Christus ist gestorben und wieder lebendig geworden, um seine Herrschaft über alle auszuüben – über die Toten und über die Lebenden.

Wir können uns also auf diese Bibelworte verlassen und vom Zweifeln ins Wissen und Vertrauen kommen. Ebenso wie wir darauf vertrauen, dass wir für einen 100,- € Schein auch Ware im Wert von 100,- € bekommen, so können wir uns auch darauf verlassen, das wir die Bibel nehmen können und damit zu Gott gehen können und sagen dürfen: „Gott, hier in deinem Wort steht, dass Jesus für meine Sünden gestorben und auferstanden ist und ich habe gezweifelt ob das wahr ist oder nicht aber nun vertraue ich voll und ganz auf deine Aussage, in deiner Bibel und habe dir alle meine Sünden bekannt und Jesus in Liebe in meinem Herzen angenommen, jetzt möchte ich gerne deine Verheißungen an mich einlösen und Vergebung und ewiges Leben bekommen!“ Dann wird Gott nicht anders handeln können als uns zu vergeben und uns ewiges Leben zu schenken. Er sagt das selbst in seinem Wort, das es so ist, falls ich daran zweifeln sollte:

1. Johannes 1,9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Deine Challenge für heute ist folgende:

  • Überlege bitte in welchen Bereichen des Glaubens du Zweifel hast?
  • Schreibe dir zu deinem Zweifel Stichworte auf und versuche zu diesen Stichworten Bibelstellen zu finden. Eine Hilfe kann dazu folgende Homepage sein: https://www.bibleserver.com/
  • Auf der Homepage oder mit einer Konkordanz oder Erklärungsbibel, kannst du die Bibelstellen zu deinen Zweifeln aufschlagen und nachlesen, was Gott dir dazu zu sagen hat.
  • Falls du keine Antworten findest, dann melde dich doch bitte bei uns, wir helfen dir gerne weiter.

Es wäre wirklich sehr schön, wenn du vom Zweifeln ins Vertrauen kommen würdest.

Gott segne dich dabei.

Challenge 55

Erlösung?! Wovon? Teil 2

Was ist denn eigentlich Erlösung?

Das war gestern eine der Hauptfragen in der Challenge.

Wenige Menschen sprechen heute noch davon, dass wir von der Macht der Sünde, des Todes und des Teufels errettet oder erlöst werden müssen. Warum eigentlich?

Ist das so eine schlechte Botschaft, dass Jesus kam um die Gefangenen zu befreien?

Was für eine Botschaft hat Jesus:

  1. Jesus hat eine gute Botschaft für gute Leute.
  2. Jesus hat eine gute Botschaft für schlechte Leute.
  3. Jesus hat eine schlechte Botschaft für gut Leute.
  4. Jesus hat eine schlechte Botschaft für schlechte Leute.

Wenn Jesus am Kreuz starb um uns zu erlösen, dann muss er uns doch auch von etwas erlösen können ansonsten wäre Jesus am Kreuz vollkommen sinnlos gestorben. Kannst du für dich erkennen, dass die Kreuzigung von Jesus sinnvoll war oder denkst du, dass es eigentlich egal war ob Jesus starb und auferstand, am Zustand des Menschen ändert das nichts?

Die Bibel lehrt uns, dass wir aus dem Zustand der Sünde in den Zustand der Gnade versetzt werden, wenn wir an Jesus und das was er für uns getan hat glauben.

Der Mensch wird geboren und lebt sein Leben ohne Gott. Das gilt für jeden Menschen. Kein Mensch ist von Geburt an ein Kind Gottes. Selbst wenn du in einem christlichen Krankenhaus geboren wurdest, bedeutet das nicht, dass du Christ bist. Wir werden Christen, weil wir uns für ein Leben mit Jesus entscheiden, nicht, weil wir getauft oder konfirmiert wurden.

Manche Menschen meinen, das Jesus und aus sozial ungerechten Zuständen erlösen möchte, das mag schon sein, ist aber nicht sein Hauptziel. Jesus befreit uns aus dem Zustand der Gottes Ferne und führt uns durch seinen Tod am Kreuz zur Gotte Nähe.

Unsere Seele ist getrennt von Gott oft sehr unruhig, sobald sie aber zu Gott kommt und bei ihm bleiben kann, wird die Seele ruhig.

Der Tod Jesu am Kreuz zeigt dem Menschen die große Liebe Gottes und die Sehnsucht danach, wieder mit dem Menschen Gemeinschaft zu haben. Gott bietet dem in die Irre gegangenen Menschen durch diese Tat von Jesus am Kreuz an, wieder auf den Weg zu ihm zurückzugehen. Viele Christen empfinden diese Umkehr als Wohltat und freuen sich darüber, nun einen ganz anderen Weg zu gehen. Sie fühlen sich befreit und erlöst. Diese frohe Botschaft, dass Jesus den Weg zum Vater möglich macht, ist eine Botschaft für alle Menschen die bisher in der Sünde gelebt haben und sich verändern möchten. Manche denken, das sei Unsinn, manche ärgern sich über diese Botschaft, andere ignorieren sie, andere denken, es gibt noch einen anderen Weg zu Gott usw.

Was wir aber sicher wissen ist, dass jeder, der sich im tiefsten Vertrauen an Jesus wendet und frei sein möchte, von Schuld, Sünde und Tod, diese Freiheit auch geschenkt bekommt.

Wer die Liebe des Vaters im Himmel erfahren möchte, der kann jederzeit zu Gott kommen. Der Weg ist möglich durch Jesus.

 

Die Challenge für heute ist über folgende Bibelverse nachzudenken:

 

Johannes 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

 

1. Johannes 1,9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

 

Römer 3, 22 - 25

22 Es ist eine Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube an Jesus Christus ist und die allen zugute kommt, die glauben. Dabei macht es keinen Unterschied, ´ob jemand Jude oder Nichtjude ist,` 23 denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck, 24 und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus. 25 Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zum Sühneopfer für unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er vergossen hat, ist die Sühne geschehen, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. Damit hat Gott unter Beweis gestellt, dass er gerecht gehandelt hatte, als er die bis dahin begangenen Verfehlungen der Menschen ungestraft ließ.

 

Ich wünsche dir gute Gedanken über das Thema Erlösung.

Challenge 54